Die Bezeichnung Lyrik wurzelt im griechischen Wort „Lyra“ (einem Saiteninstrument). In der Antike sowie im mittelalterlichen Minnesang waren Wort und Musik untrennbar verbunden.
Heute bildet die Lyrik neben der Epik (erzählende Dichtung) und der Dramatik (Bühnendichtung) die dritte literarische Hauptgattung. Ihr Kernmerkmal ist die Poesie, die sich durch eine besonders bildhafte Sprache und eine prägnante Versform von den anderen Gattungen abhebt.
Lyrische Texte zeichnen sich durch eine spezifische Struktur und Wirkungsweise aus:
Gedichte treten in vielfältigen Untergattungen auf, wie zum Beispiel:
Obwohl Reimschemata und feste Metren oft typisch sind, sind sie nicht zwingend. Schon in der Klassik (z. B. bei Goethe) wurden freie Rhythmen verwendet.
In der zeitgenössischen Dichtung verschwimmen die Grenzen oft: